Schiffslampe
Eine historische Schiffslampe ist sehr beliebt als dekoratives, stimmungsvolles Beleuchtungsmittel. Fand man eine echte historische oder eine dem historischen Modell nachempfundene Schiffslampe in den letzten Jahren als Wand- Decken- oder Standleuchte eher in rustikaler Umgebung, wie einer Landhausküche, Partyräumen oder auf einem englischen Schreibtisch aus dunklem Holz mit Lederschreibfläche, sieht man sie jetzt immer häufiger – neben dem Wohnbereich – auch in Gartenanlagen und auf Terrassen, in der Gastronomie als Unterstützung einer ganz individuellen Atmosphäre.
Die maritime Ausstrahlung einer Schiffslampe bietet oftmals ein romantisches Highlight im Raum. So wirft eine Banker’s Lamp als Schreibtischlampe mit grünem Glasschirm ein wunderbares, warmes Licht auf die Schreibfläche. Eine Posi-Schiffslampe, am besten im Set, eine Morselampe kommen als ausgefallene Eyecatcher jedem Einrichtungsstil entgegen. Das Gleiche gilt für die ebenfalls fast quadratischen, wundervollen alten Luken- und Kabinenlampen. Wem die Würfelform nicht so zusagt, greift stattdessen zu einer schlankeren, rechteckigen Bootsmann-Schiffslampe oder einer runden Cargo- oder Chief-Schiffslampe. Ebenso eindrucksvoll, aber mehreckig, kommt die Clipper-Schiffslampe daher. In runder Form und entsprechend nach allen Seiten strahlen die Ankerlampen ihr Licht in den Raum.
Als Flur- oder Eingangsbeleuchtung findet man immer öfter eine attraktive, echte Messing Pützel-Schiffslampe, die mit ihrem ovalen Glasschirm hinter einem schützenden Gitter ungeheuer dekorativ ihren Dienst leistet. Lampenhersteller haben diesen Trend längst erkannt und bieten Nachbauten an. In modernen, offenen Loftküchen werden sie von namhaften Designern aufgrund ihrer klaren, funktionellen, schlichten Gestaltung als Wand- oder Deckenlampe geschickt zur Geltung gebracht. Das gleiche gilt für die mittlerweile ebenfalls als sogenannte Design-Lampe gern eingesetzte Fisherman’s Hängelampe mit ihrer offenen, nach unten ganz leicht konisch zulaufenden großen, klaren Glasbirne.
Alte Kartenleselampen mit Doppelarm oder Scherengitterzug sind ebenfalls etwas ganz Besonderes. In Messing, Bronze oder nachgemacht in Alu, hängen sie häufig, manchmal zur Deckenleuchte umfunktioniert, in stylischen, edlen Wohndomizilen.
Eine Gitterlampe, nicht die nach empfundenen aus dem Baumarkt, sondern eine echte Schiffslampe, muss sich nicht in den Kellerräumen oder Garagen verstecken. Ob rund, oval oder eckig, in Messing oder verchromt, ist sie überall im Haus und Garten ein optischer Gewinn.
Eine Besonderheit ist eine Original-Schiffslampe mit Messingschirm und verschraubter planer Glasscheibe – ähnlich einem Strahler.
Sehr individuell einsetzbar ist die feine, schlanke Schiffslampe für die Wandanbringung aus massivem Messing mit dem leicht geschwungenen zylindrischen Glaseinsatz. Diese alte Schiffslampe lässt sich aufgrund ihrer oftmals noch kardanischen Aufhängung ganz vorzüglich als Treppenaufgangs-Wandleuchte optimal ins Bild setzen. Kardanische Aufhängung heißt: die Schiffslampe hängt in zwei frei beweglichen Ringen. So blieb die Schiffslampe auch bei hohem Seegang immer optimal aufgestellt. Die Gefahr, dass Öl auslaufen konnte war gebannt. Auch wenn die heutigen Modelle umgerüstet oder von Haus aus, elektrisch betrieben werden, kommt dieser geniale Aufhängemechanismus mancher Wand entgegen.
Die klassische Schiffslampe ist immer ein schmückendes Element in jedem Raum.
Eine Original Schiffslampe, ob historisch, evtl. noch mit Herkunftspapieren (auf welchem Schiff sie ihre Dienste verrichtete) oder neu erstanden, kann als kostbares Geschenk bei Liebhabern der Seefahrt, Piratenfans und Antiquitätensammlern bestimmt punkten.
Jede genannte Schiffslampe ist auch heute noch auf Schiffen vorzufinden und wird es auch, dank ihrer Unverwüstbarkeit durch hochwertige Materialien und ihrer hundertprozentigen Wasserdichtheit, weiterhin sein.
