Fishfinder

Der Fishfinder, hinter dem sich die technische Umsetzung mit der Bezeichnung Echolot verbirgt, erfüllt auf einem Schiff verschiedene Zwecke.

Aufgaben eines Fishfinders
Zunächst dient der Fishfinder auf Grund seiner Oberflächen- und Tiefenabtastung dazu, unmittelbar wichtige Informationen über die Beschaffenheit eines Gewässers anzuzeigen. Dabei geht es nicht um die äußerlich sichtbaren Kennzeichen sondern die Gewässerbeschaffenheit in den tiefen und damit nicht sichtbaren Regionen. Im Zusammenhang mit dem Fishfinder wird dazu meist ein sogenannter Tiefenalarm eingesetzt, welcher insbesondere davor schützt, auf Sandbanken oder Riffen aufzufahren, da diese im Vorhinein erkannt werden. Der Fishfinder ist somit eine wichtige sicherheitstechnische Voraussetzung und entscheidet zudem auch über die Navigation eines Schiffes bei gefährdenden Untiefen.
Der hauptsächliche Einsatz eines Fishfinders bezieht sich jedoch auf den Fischfang. Das bedeutet, dass mit diesem Gerät die Voraussetzungen gegeben sind, Fische sicher aufzuspüren.

Funktion beim Fischfang
Der Fishfinder basiert auf den gleichen Grundlagen und arbeitet nach denselben Prinzipen, welche es ermöglichten, dass Kriegsschiffe UBoote unter sich entdecken konnten. Der Ursprung des Fishfinders liegt somit in der Militärtechnik.
Die auftretenden Fischsicheln stellen die Grundlage dar, damit über die Anzeigemonitore eines Echolots Fische ausgewiesen werden können. Außerdem gibt der Fishfinder je nach technischer Ausstattung Informationen darüber, wie tief ein Gewässer ist, welche derzeitige Wassertemperatur vorherrscht und wie groß ein Fisch oder vorkommender Fischschwärme sind. Auch Untiefen werden erfasst.
Um ein Echolot effektiv einsetzen zu können, müssen spezielle Vorgehensweise eingehalten werden. Ausgehend davon, ob von einem Motorboot aus geangelt oder das Gewässer erst ruhig befahren wird, hängt der Einsatz des Fishfinders ab. Viele Angler nutzen den Fishfinder, um in Gewässern gute Angelplätze zu erkunden, was sich insbesondere bei großen Gewässern oft als kompliziert erweist. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass in einigen Regionen keine Fische anzutreffen sind.

Allgemeine Funktionsweise eines Fishfinders
Die Funktionsbasis eines Fishfinders ist das Prinzips des Echolots, welches wiederum mit der Sonartechnik arbeitet. Ein Gerät, welches als Wellengeber bezeichnet wird, sendet in einem Kegel Schallwellen ins Wasser. Diese stoßen auf Hindernisse oder feste Gegenstände, von denen sie zurückgeworfen werden. In Abhängigkeit davon, wie lange die Schallwellen unterwegs sind, können indirekt Informationen entnommen werden, welche Auskunft über Tiefe, das Vorkommen von Fischen, die Struktur des Bodens und damit die Beschaffenheit des Gewässergrundes geben.
Ein Sonar mit den Schallwellen ist dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexion der Wellen auch von anderen Eigenheiten abhängt. So werden von Böden mit einer harten Oberflächen die Schallwellen stärker reflektiert, als dies bei weichen Untergründen der Fall ist. Die Anzeige auf dem Display des Monitors stellt verschiedene Angaben dar. So bedeutet in der Grafik, wenn eine ausgedehnte Grauzone erscheint, dass der Boden unter dem Schiff hart ist.

Anforderungen an Fishfinder
Da die Leistungen, welche von einem Fishfinder erbracht werden immer abhängig sind von dessen Beschaffenheit, so unterscheiden sich die von den Herstellern angebotenen Fishfinder in vielen Merkmalen voneinander.
Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang ein einfaches und leicht überschaubares Handling, ein leistungsfähiger Signalgeber und ein signalempfindlicher Wellenempfänger. Die Voraussetzungen werden in einer optimalen Sendeleistung zusammengefasst und bieten die Grundlage dafür, dass eine präzise Darstellung der erfassten der Signale des Echolotes möglich ist. Für eine gute Wahrnehmung der Informationen sorgt ein hoch auflösendes Display, welches zudem intensive und scharfe Kontraste ermöglicht.
Für eine lange Betriebsdauer und Lebensdauer werden Fishfinder eingesetzt, welche sich durch eine hochwertige Verarbeitung auszeichnen.
Ein Echolot ist ein Gerät, welches zunächst als empfindlich bezeichnet werden kann. Es besitzt außerdem eine ganze Reihe von Justierungen und Einstellungsmöglichkeiten, die durchaus sinnvoll und effizient sind. Dazu gehören der bereits erwähnte Tiefenalarm und die sogenannte Fish ID Anzeige. Spezielle Störsignale, welche auch durch unterschiedliche Einflüsse unter Wasser auftreten können, lassen sich nicht vermeiden. Dazu gehören zum Beispiel Propellerbewegungen, starke Unterschiede in der Wassertemperatur oder Fehler in der Bedienung.